Neuerscheinungen

In dieser Rubrik werden wir auf interessante neue Publikationen aus dem Bereich Gender und Queer Studies hinweisen. Gerne nehmen wir auch Rezensionsexemplare entgegen. Diese werden nach der Rezension in den Bestand der Bibliothek für feministische Geschlechter- und Frauenforschung eingearbeitet. Aufgerufen sind insbesondere WissenschaftlerInnen aus Hamburg, die auf ihre Neuerscheinungen hinweisen wollen. Kontakt: jana.reich@uni-hamburg.de


  • Verqueerte Verhältnisse
    AG Queer Studies, Hamburg 2009
  • Encyclopedia of Sex and Gender (Vier Bände)
    von Fedwa Malti-Douglas (Hg.), Detroit u. a. 2007.
    Die groß angelegte vierbändige Enzyklopädie ist eine gute Hilfestellung für Lernende und Studierende, die einen ersten Einstieg in generelle Themengebiete suchen und einen generellen Überblick über kulturelle, geschichtliche und wissenschaftliche Entwicklungen erlangen wollen. Rezension von Dr. Christian Klesse, Lecturer in Cultural Studies, Manchester Metropolitan University (GB), zuvor Dozent der Gender Studies, Universität Hamburg.     
    Die Bände sind in der Zentralen Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies unter den Signaturen F 400.1 bis 400.4 auszuleihen.
    (15.07.2008)
  • Antisemitismus und Geschlecht
    von "maskulinisierten Jüdinnen", "effeminierten Juden" und anderen Geschlechterbildern
    von A. G. Gender-Killer (Herausgeber_innen), Münster 2005.
    Eine Vielzahl der zehn Beiträge beruht auf dem Kongress "Antisemitismus und Geschlecht", der im Oktober 2004 in Berlin stattgefunden hat. Einleitend werden die Geschlechterbilder im Nationalsozialismus beleuchtet. Eine besondere Bedeutung hat dabei der Begriff "Körper", mit dem der "jüdische" und der "arische" Körper konstruiert wurden. Jüdinnen- und judenfeindliche Stereotype, Konzepte von Weiblichkeit und Judentum in der Jüdischen Moderne sowie (Anti)Essentialismus in queerer und antinationaler Politik werden ebenso thematisch aufgegriffen.
    "Antisemitismus existierte nicht allein als Idee, als wissenschaftlicher Befund oder als behördliche Verordnung, sondern durch seinen beständigen materiellen Vollzug im alltäglichen Umgang".    
    Das Buch ist in der Zentralen Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies unter der Signatur S 83 auszuleihen.
    (28.03.2006)
  • Wer führt in (die) Zukunft?
    Männer und Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft in Deutschland - die 4. Studie

    von Sonja Bischoff, Bielefeld 2005.
    Die Studie beleuchtet die Frauen- und Männeranteile in Führungspositionen in verschiedenen Wirtschaftszweigen, die Rolle der Familie der Führungskräfte, die Erfolgsfaktoren und Hindernisse auf dem Karriereweg sowie die erreichten Positionen und die Einkommensverhältnisse. Beforscht wurden desweiteren Zufriedenheit, Arbeitszeitwünsche und Erfahrungen der Zusammenarbeit und des Führungsverhaltens. Die Studie ist eine Bestandsaufnahme und faßt die Studienergebnisse und Entwicklungen aus den Erhebungen 1986, 199 1und 1998 zusammen.    
    Sonja Bischoff ist Professorin an der Universität Hamburg, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
    Das Buch ist in der Zentralen Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies unter der Signatur B 168 auszuleihen.
    (23.03.2006)
  • Geschlecht zwischen Spiel und Zwang
    von Hertha Richter-Appelt, Andreas Hill (Hg.), Gießen 2004.
    Die Beiträge der sechszehn AutorInnen befassen sich mit evolutionspsychologischen, biologischen und sexualwissenschaftlichen Ansätzen zur Betrachtung von Geschlecht und sexueller Identität inklusive Transsexualität und Intersexualität.
    Prof. Dr. Hertha Richter-Appelt ist Sexualwissenschaftlerin und Psychoanalytikerin und lehrt an der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg.
    Dr. med. Andreas Hill ist Sexualwissenschaftler, Psychiater und Psychotherapeut und lehrte u. a. an der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg.
    Das Buch ist in der Zentralen Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies unter der Signatur F 284 auszuleihen.
    (27.03.2006)  
  • Wider die Eindeutigkeit
    Sexualität und Geschlecht im Fokus queerer Politik der Repräsentation

    von Antke Engel, Frankfurt/M. 2002.
    Engel`s veröffentlicht in dieser überarbeiteten Version ihrer Dissertation (2001) eine "Politik der Repräsentation", die eine Strategie der "VerUneindeutigung" von Geschlecht und Sexualität als Alternative zur feministischen Identitätspolitik begründet. Damit knüpft sie kritisch an aktuelle queere und feministische Positionen an, die Sexualität und Geschlecht als wesentliche Kategorie gesellschaftlicher Hierarchisierung und Normalisierung erkannt haben.
    Dr. phil. Antke Engel arbeitet/e u. a. als Lehrbeauftragte in Deutschland und Österreich. Im SoSe 2005 hatte sie die Gastprofessur für Queer Theory in Hamburg inne. Im Januar 2006 gründete sie das Institut für Queer Theory mit Sitz in Hamburg und Berlin. 
    Das Buch ist in der Zentralen Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies unter der Signatur F 260 auszuleihen.
    (23.03.2006)

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Letzte Änderung: 28.05.2009